Nachdem ich diesen Jahresrückblick 2025 geschrieben habe, lässt sich das Motto des Jahres ziemlich klar zusammenfassen: Kontakte DURCH To-dos. Es trifft also fast das, was ich in meinem Jahresrückblick 2024 als Jahresmotto für 2025 prophezeit hatte. Dort hieß es Kontakte ÜBER To-dos.
Aber 2025 war ein Jahr, in dem ich nicht einfach To-dos liegen gelassen habe, um mich mit anderen zu treffen. So wie dieses Motto auf den ersten Blick vermuten lässt. Nein, viel öfter habe ich erlebt, dass aus Aufgaben selbst neue Momente des Kontakts entstanden sind. Aus vermeintlich drögen oder lästigen Aufgaben wurden Gespräche mit Substanz oder echte Begegnungen. Sowohl im Garten, im Verein, bei der Arbeit und im Alltag.
Es gab viele Gelegenheiten, bei denen ich nicht einfach etwas abgearbeitet, sondern mit anderen etwas gestaltet habe. Ob bei Aktionen rund um meine Mitgliedschaft im Naturgarten-Verein oder bei meiner neu begonnenen Weiterbildung: Wir sind gemeinsam Aufgaben angegangen und haben so To-dos mit Leben gefüllt.
Damit lässt sich das Motto Kontakte über To-dos tatsächlich konkretisieren auf Kontakte DURCH To-dos. Was genau hinter dem Motto steckt, welche Highlights mich durch 2025 getragen haben und was ich mir für 2026 wünsche, erfährst Du in diesem Jahresrückblick.
Meine Themen und Highlights in 2025
Kein Jahr ohne: Gartenprojekte
Lass uns mit meinen Lieblingsthema starten: Dem Garten. Im März, April und Mai war ich parallel an zwei Gartenprojekten beteiligt.
Zum einen ein richtiges Family-Kontakt durch To-dos-Projekt: das Sandbeet im Vorgarten meiner Eltern. Gemeinsam mit meiner Mutter und tatkräftiger Unterstützung aller anderen Familienmitglieder haben wir – ohne Bagger – dieses Projekt gestemmt.
Zum anderen mein Projekt „Sumpfbeet“, das ich alleine umgesetzt habe und sehr stolz auf das Ergebnis bin.
Sandbeet im Vorgarten meiner Eltern
In diesem Jahr wurde der Vorgarten meiner Eltern einmal aufgebuddelt. Damit eröffnete sich ein neuer Gestaltungsraum: Es brauchte nicht viel, um meine Mutter von einem Sandbeet zu überzeugen. Bzw. entschlossen wir uns direkt dazu, ein Sandarium anzulegen. Was das genau ist, steht unten in der Infobox.

Das Projekt setzten wir im Frühling mit insgesamt 9 Tonnen Sand und vielen heimischen Pflanzen und Blumenzwiebeln um. Mit Schaufeln und Schubkarren in allen Größen konnte sich jedes Familienmitglied beteiligen und mit anpacken.




WAS IST EINE SANDARIUM? Ein Sandarium ist ein künstlich angelegter, sonniger Nistplatz für bodennistende Wildbienen und andere Insekten. Es besteht aus einem Beet mit nährstoffarmem, ungewaschenem Sand. Am besten kommt noch etwas Totholz dazu. Das ist perfekt, um die Niströhren zu verschließen.
Warum ein Sandarium so wichtig ist? Rund 75 % aller Wildbienenarten nisten im Boden. Ohne offene, sandige Stellen finden sie schlicht keinen Platz für ihren Nachwuchs. Ein Sandarium ist also keine Deko, sondern echte Lebenshilfe. Mit ein paar locker gesetzten heimischen Wildstauden bietest Du gleichzeitig Nahrung an.
Mein Sumpfbeet
Mein persönliches Projekt, das mich einige Nachmittage gekostet hat, war mein Sumpfbeet. Wir hatten zuvor ca. drei Meter Thuja gerodet, so dass ein 2 Meter x 3 Meter Streifen neben meinem kleinen Teich entstand. Schnell war klar, dass dort ein Sumpfbeet hinkommt.

Diese Aktion hat mir direkt zwei Blogartikel eingebracht, weil ich mich bei dem Thema einfach nicht bremsen konnte. Darin findest Du auch noch viel mehr Bilder. 😅
- Sumpfbeet: Was Du wirklich wissen musst – meine Antworten auf 27 häufige Fragen
- Sumpfpflanzen: Meine 9 Favoriten fürs Sumpfbeet mit DIY-Anleitung
WAS IST EIN SUMPFBEET? Ein Sumpfbeet ist ein dauerhaft feuchter Gartenbereich ohne große offene Wasserfläche – wie ein Teichrand, nur eben ohne Teich. Es ahmt die Uferzone eines Teiches oder Bachlaufes nach. Es kann relativ einfach selbst angelegt werden und es können alle Pflanzen dort gesetzt werden, die sich in dieser Zone wohlfühlen. Das Sumpfbeet zieht viele Tiere an, wie Frösche, Vögel und Insekten nutzen die feuchten Zonen zum Trinken, Baden oder Verstecken.
Nie mehr ohne: Gemeinschaft im Verein
Seit Anfang 2023 bin ich aktives Mitglied im Naturgarten e. V. (bzw. in unserer Regionalgruppe Mittelhessen) und bin seit diesem Jahr auch Mitglied im IM-PULS Kulturpolitischer Arbeitskreis Staufenberg e. V..
Die Arbeit in beiden Vereinen hat mit zahlreiche Kontakte durch To-dos-Momente beschert. Einerseits durch das gemeinsame Abarbeiten der To-dos, um die geplanten Aktionen auf die Beine zu stellen. Andererseits die vielen Gespräche im Anschluss bei den Veranstaltungen, sei es über Naturgarten und Biodiversitätverlust oder über Elternschaft und deren Herausforderungen.
Naturgarten e. V.
Im letzten Jahr hat unsere Regio-Gruppe Mittelhessen gemeinsam mit der Naturgarten-Planerin Christina Ulrich von flower-power ein kleines naturnahes Schaugärtchen im neuen Botanischen Garten in Marburg angelegt.
In diesem Jahr wurde es feierlich eröffnet. Es gab Infotische mit der „Natur & Garten“, der Vereinszeitschrift des Naturgarten e. V., Samen und Pflanzen, Kaffee und Kuchen und viele Interessierte.




Ich durfte mit einer kleinen Führung unsere Besucherinnen und Besucher durch den ca. 60 m2 großen Bereich führen und die einzelnen Abschnitte – von Spaltbeet bis Magerwiese – erläutern.
Weiter Highlights unserer Gruppe waren in diesem Jahr unser Tisch beim großen Pflanzmarkt ebenfalls im neuen Botanischen Garten in Marburg. Das Tolle: Mittlerweile kommen Menschen gezielt zu uns mit ihren Listen, weil sie bestimmte Wildpflanzen suchen.
Neues Engagement bei IM-PULS im Elterncafé
Bei mir im Ort bin ich in weitere Vereins-Aktivitäten „gerutscht“. Ich bin nun aktiv bei der Organisation unseres Elterncafes beteiligt, das einmal monatlich im „Wohnzimmer“ stattfindet, das vom IM-PULS e.V. getragen wird. Das Ziel: Bei Kaffee und Kuchen können sich Eltern im ungezwungenem Rahmen austauschen.

Kinder dürfen mitgebracht werden, sind aber kein Muss. In erster Linie geht es darum, Eltern zu ermöglichen in Kontakt zu kommen. Gerade wenn die Kinder noch nicht in einer Einrichtung sind, fällt das andere Eltern kennenlernen oft schwer.
Mittlerweile wird das Angebot gut angenommen, es kommen sogar Mütter aus benachbarten Städten. In diesem Dezember haben wir Einjähriges gefeiert.
Ziel erfüllt: Mein erstes Produkt
Dankenswerterweise habe ich 2025 Unterstützung von der Gründungsberatung der Uni erhalten, bei der ich angestellt bin. Mit meinem persönlichen Berater bin ich alle Schritte zur Findung einer Produktidee gegangen, die zu mir und meiner derzeitigen Lebenssituation passt.
Besonders viel haben mir die Interviews mit meiner Zielgruppe gebracht, zu denen mich mein Berater freundlich überredet hat. Dabei bin ich zu den Personen gefahren und bin mit ihnen durch ihre Gärten gegangen.
Dieses To-do, das ich von meinem Berater eher widerwillig angenommen habe, hat sich als unheimlich fruchtbar erwiesen und ich bin sehr dankbar für die tollen Kotakte und tiefen Einblicke, die mir die Gartenbesitzer*innen bereitwillig gegeben haben. Diese Begegnungen gehörten zu den besten Kontakte über To-dos-Momenten in diesem Jahr.
Die Interviews habe ich natürlich auch ausgewertet. Dabei kam nicht nur meine Idee für ein Angebot raus, sondern auch ganz viel Inspiration für Blogartikel. Hier meine Top-Ten-Liste möglicher Blogartikel-Titel für 2026:
- Wenn der Bagger kommt – 5 Tipps für Maßnahmen, die Du schnell “mitmachen” lassen solltest.
- Hilfe! Das Beet wurde übernommen! Wenn eine Pflanze Dein Blumenbeet kapert.
- Warum Dein Garten eine neue Aufteilung braucht. Denk nicht nur vom Rand her – denk in Räumen!
- Brennessel: Hop oder Top? Ja, aber …
- Der Punkt, an dem Du merkst, dass Du keinen Gemüsegarten mehr brauchst
- Wo sind die Pflanzen geblieben, die ich letztes Jahr gepflanzt habe?
- Schönheit des Zerfalls, warum Du alte Bäume unbedingt in Deinem Garten lassen solltest
- Gute Quellen für Pflanzen ODER warum Du 2x überlegen solltest, ob Du was von Bekannten annehmen solltest
- Mit welchen Pflanzen zauberst Du die schönsten Düfte in Deinen Garten?
- Efeu am Haus – warum das eine gute Idee ist (obwohl ich Efeu liebe)
Und das Ergebnis: Mein Produkt wird „Der Gartencheck“. Was das genau ist, habe ich in meinem Antrag für die Tierschutzchallenge formuliert, bei der ich Ende des Jahres spontan mitgemacht habe. Was die Challenge und das Produkt umfasst, kannst Du hier nachlesen: GARTENCHECK HOLT 2. PLATZ BEI DER TIERSCHUTZ-CHALLENGE

Mein Herzensthema vertiefen: Hausaufgaben und Praktika
In diesem Jahr habe endlich einen Platz bei der Naturgarten-Profi-Weiterbildung bekommen, nachdem ich länger auf der Warteliste stand.
Im Oktober ging es offiziell los, davor war es aber schon möglich, eine begrenzte Anzahl an Praktikatagen vorab zu absolvieren. Ich hatte das Glück, bereits drei Praktika machen zu können. Über die Praktika habe ich in diesem Blogartikel berichtet: Vom Gartenneuling zum Naturgarten-Profi: Meine 2-jährige Weiterbildung. Weil es so schön war, hier noch mal die Bilder.



Das erste Theorie-Wochenende der Weiterbildung habe ich in Grünberg im Oktober besucht. Es war schön, neue Kontakte zu knüpfen. Aber die Hausaufgaben bzw. Leistungsnachweise haben es für mich als Quereinsteigerin in sich. Ich lerne Dinge, von denen habe ich zuvor noch nicht etwas gehört: Zum Beispiel dass jede Gesteinsart ihre eigene „Wichte“ hat 😅
Aber auch hier habe ich meine Kontakte durch To-dos-Karte gezogen und mir direkt ein paar Mitstreiterinnen aus dem Kurs gesucht, um gemeinsam die Aufgaben anzugehen. In unserer „Motivationsgruppe“ bezwingen wir nicht nur die die To-dos der Leistungsnachweise, sondern bestärken uns gegenseitig.
Ein Arbeitszimmer – so wie ich es will!
2025 habe ich endlich ein eigenes Zimmer im Haus! Es ist zwar nicht groß, unterm Dach – aber dafür mit Blick auf den Garten. Das ist das Projekt, bei dem ich am stärksten mit mir und meinen Wünschen in Kontakt gekommen bin.

Der Start der Weiterbildung war der ausschlaggebende Punkt: Ich brauche einen eigenen Bereich, denn im Haus hatte ich keinen festen Platz, um meine Arbeit am Rechner zu erledigen. Jetzt habe ich meine Schreibtische, wo auch mal eine Aufgabe liegen bleiben, wo ich mit großen Plänen hantieren kann und wo ich meine Sachen so organisiere, wie ich es brauche.

Und das Beste: Hier kann ich alles so sauber und ordentlich halten, wie es für mich am angenehmsten ist. Niemand darf hier sein Zeug rumfliegen lassen. Hier bestimme ganz allein ich!

Das hat schon bei der Renovierung unheimlich gut getan. Ich habe alleine die Farben und Materialien ausgewählt, ich habe selbst gestrichen und montiert. Ein großer Dank geht an meinen Bruder, dessen Interior-Design-Tipps ich ohne Zögern 1:1 umgesetzt habe.

Weitere schöne und besondere Momente in 2025










Mein 2025-Fazit
Darauf bin ich stolz
Bei der (bereits oben erwähnten) Tierschutz-Challenge habe ich mit dem Gartencheck den 2. Platz geholt, worauf ich sehr stolz bin. Das Preisgeld von 2.000 € ist direkt in meine Weiterbildung zum Naturgarten-Profi geflossen, von der ich Dir auch schon weiter oben berichtet hatte.

Das habe ich 2025 über mich gelernt
„Meine Herausforderung ist, meine Kinder machen zu lassen. Oder – um es mit ihren Worten zu formulieren – zu erkennen, was „NICHT meine Baustelle“ ist.“ so hatte ich es in meinem Jahresrückblick 2024 für 2025 formuliert.
Heute würde ich sagen: Nicht nur zu sehen „Das ist nicht meine Baustelle“, sondern 2025 hat mich einen Schritt weiter gebracht. Heute versuche ich mich darin zu üben, mich rauszuhalten und darauf zu vertrauen, dass das Verhalten oder das, was passiert ist oder so wie es sich gefügt hat, vielleicht einen tieferen Sinn hat.
Auch wenn ich diesen Sinn an meinem jetzigen Punkt im Leben noch nicht verstehe. „Wer weiß wofür es gut ist“ ist der Satz, der das am besten zusammenfasst.
Das habe ich 2025 zum ersten Mal gemacht
1️⃣ Unser 25-jähriges Abi feiern. Als Mitglied der Orga-Gruppe habe ich mit organisiert: Erst waren wir in unserer alten Schule und bekamen eine Führung. Abends waren wir in der Gaststätte bei uns am Ort und ich habe es mir nicht nehmen lassen, mit der großen Gruppe ein kleines Warm-up-Spielchen auf dem Parkplatz zu veranstalten. 😉
2️⃣ Als ver.di-Mitglied habe ich dieses Jahr das erste Mal ein neues Mitglied geworben. Und um die Werbeprämie nicht alleine auszugeben, werde ich sie im kommenden Jahr mit der Geworbenen bei einem gemeinsamen Frühstück zusammen auf den Kopf hauen.

3️⃣ Noch eine tolle Aktion der Regiogruppe des NaturGarten e.V.: Samenworkshop im Gewächshaus des Biokräuterhofs Müller in meinem Ort. Zum ersten Mal habe ich unterschiedliche Methoden kennengelernt, wie die unterschiedlichen Samen gewonnen werden können. Dabei kamen verschiedene Werkzeuge zum Einsatz.

4️⃣ Beim meinem Hauptjob habe ich 2x einen Workshop zu agilen Methoden im Lehralltag angeboten. Auch das habe ich zum ersten Mal gemacht. Mit einem Präsenzteil, einer Online-Selbstlernphase und eine Online-Abschluss-Termin konnten die Teilnehmenden (Lehrende der mittelhessischen Hochschulen) ein KanBan-Board in ihren Alltag integrieren. Auch dieses Bild kam dabei als Beispiel zum Einsatz: Mein KanBan-Board in meinem neuen Zimmer. Nachts versteckt es sich hinter dem Plissee. Einen neuen Workshop auf die Beine zu Stellen ist ein wirklich großes To-do, aber die Kontakte mit den Teilnehmer*innen, die sich daraus ergeben, sind unbezahlbar.

Mein Jahr in Zahlen
- Neue Artikel: 11
- Teilweise stark überarbeitete aus den Jahren davor: 6
- Wiedereingestellte Gartenbingos: 5
- Teilnahme an Blogparade: 1 (Danke dafür @ Birgit Lorz)
- Gastartikel auf meinem Blog: 1
= Anzahl der veröffentlichten Blogartikel: 24

Dafür bin ich dankbar
… dass wir als Familie zusammenhalten und auch schwierige Situationen meistern, z. B. wenn rätselhafte Krankheiten einen von uns treffen. Ich bin dankbar, dass ich durch „Drüberreden“ mit Freund*innen, Bekannten und auch Kolleg*innen Hinweise bekommen habe, weiter nachzuforschen, die uns zu einer Diagnose gebracht haben. So konnten wir – neben Arbeit, Kindern, Schule und dem normalen Wahnsinn – auch dieses Kapitel 2025 weitgehend schließen.
Darüber hinaus bin ich dankbar für meine Freundschaften. Einerseits die, die mich seit dem Kindergarten begleiten. Andererseits die vielen neuen Kontakte, die ich 2025 online und offline knüpfen konnte. Meine Weiterbildung, die Vereinsarbeit und Netzwerke vor Ort machen mein Leben bunter und bereichern mich auf vielen Ebenen.
Mein Ausblick aus 2026
Was ich 2026 anders (besser) mache
- Ich gehe mehr in den Garten und genieße einfach.
- Ich mache mehr Fotos, damit ich es bei meinem nächsten Jahresrückblick nicht so schwer habe. 😉
So kannst Du 2026 mit mir zusammenarbeiten
2026 begleite ich Dich mit dem Gartencheck ganz praktisch und persönlich bei Dir vor Ort. In einem gemeinsamen Termin in Deinem Garten schauen wir uns an, welche Pflanzen bleiben dürfen und wie Dein Wunsch-Gartenstil realistisch, naturnah und insektenfreundlich umsetzbar ist.
Du bekommst klare Orientierung statt Gartenchaos: eine fundierte Pflanzenanalyse, drei konkrete Gestaltungsideen und klare nächste Schritte, mit denen Du sofort loslegen kannst. Kein theoretisches Blabla, sondern meine ehrlichen Einschätzungen, Erfahrung aus der Praxis und Lösungen, die zu Dir und Deinem Alltag passen.

Wichtig zu wissen:
Mein Angebot ist bewusst regional. Ich arbeite 2026 ausschließlich in Mittelhessen – vor allem in den Landkreisen Gießen, Marburg-Biedenkopf. Wenn Du hier lebst und Dir einen pflegeleichten, naturnahen und lebendigen Garten wünschst, der mehr ist als Rasen und Hecke, dann bin ich Deine Ansprechpartnerin. Schreib mir gerne: info[AT]antje-mueller.net
Meine 7 Ziele für 2026
- Den „Gartenchek“ vor Ort anbieten und mein Angebot „Beetgestaltung Hand in Hand“ ausarbeiten.
- Mir ausreichend Zeit für meine Weiterbildung nehmen.
- Ich möchte 2026 Gastartikel zum Thema „Naturgarten für Gartenneulinge“ schreiben. Wenn Du einen thematisch passenden Blog hast und auf der Suche nach Gastartikeln bist: Schreib mir an hallo[AT]antje-mueller.net
- Ich will Gastartikel aus meinem Blog veröffentlichen. Wenn Du Lust auf einen Gastbeitrag hast oder Du Deinen naturnahen Garten in der Kategorie GARTENPORTRAIT vorstellen möchtest, melde Dich.
- Regelmäßig mit meinem Jüngsten in den Wald gehen und gemeinsam die Natur entdecken.
- Ein Riesen-Sandbeet im Garten und einen Topfgarten im Hof anlegen.
- Mein Motto für 2026 heißt: (Garten-)Momente über To-dos
Fazit
Wenn ich auf 2025 zurückblicke, dann war es ein verbindendes. Viele Dinge sind gewachsen, weil ich sie nicht allein gemacht habe. Weil ich To-dos nicht nur als Aufgaben gesehen habe, die erledigt werden müssen, sondern als Möglichkeiten, in Beziehung zu gehen: zu anderen, zu Themen, zu mir selbst. Kontakte durch To-dos wurde so gelebter Alltag.
Dieses Jahr hat mir gezeigt, dass Entwicklung oft durch das gemeinsame Tun im Kleinen entsteht: ein Sandbeet anlegen, ein Projekt durchziehen, schwierige Aufgaben zusammen angehen. Ich gehe aus 2025 mit dem Gefühl, im Garten und in meinen Netzwerken gut verwurzelt zu sein. Und mit der Zuversicht, dass ich diesen Weg auch 2026 weitergehen möchte.
Das bedeutet für mich offen zu bleiben für das, was entsteht, wenn Dinge nicht nur erledigt werden, sondern wir auch in die Momente reinspüren. Getreu meinem neuen Motto für 2026: (Garten-)Momente über To-dos.
Was sind Deine Ziele für 2026? Hast Du auch ein Motto? Verrate es mir in den Kommentaren. 👇
Danke an Judith Peters und ihre Jahresrückblog-Challenge, ohne die ich diesen Beitrag nicht geschrieben hätte. Es war mir, wie auch in den letzten Jahren, ein Vergnügen! 💚




Hallo Antje,
Sandbeet und Sumpfbeet klingt spannend und ich wusste nicht wieviel Möglichkeiten es im Garten gibt.
Wir haben gerade umgebaut und haben den Aussenbereich noch vor uns.
Deine Top Ten Blogartikel finde ich super. Die Titel sind mega und wecken einen regelrecht auf. Toll formuliert.
Liebe Grüße Sara
Liebe Sara, Danke für Deinen bestärkenden Kommentar. Ja, der Naturgarten bietet noch ganz viele andere tolle Ideen, die Lebensräume für unterschiedliche Pflanzen und Insekten nachahmen. Neben meinen Lieblingen, dem Sandbeet (oder auch Sandarium) und dem Sumpfbeet, ist z.B. auch dekoratives Totholz als Wurzel oder Stamm super. Oder ein „Spaltbeet“ das karge Feldwände nachahmt: Hierfür gibt es wunderschöne heimische Wildpflanzen, die sich dort wohl fühlen. Wünsche Dir viel Erfolg mit Deinem Außenbereich – lass ihn blühen! 🙂🌸💪🌱
Hallo Antje, ich schreib dir gerne ein Mail! Ein toller Rückblick. Liebe Grüße, Anita aus der Kräuterlei
Pingback: Jahresrückblick 2025: Zähne zusammenbeißen und durch - Kräuterlei am Wörthersee
Ein wunderbarer Rückblick, der zeigt, wie wichtig es ist, Erfahrungen bewusst wahrzunehmen und daraus zu lernen.
Beeindruckend, was du im Jahr 2025 alles gemacht und erreicht hat. Besonders freut mich, dass ich bei einigen Erlebnissen dabei sein durfte. Ich bin gespannt, welche neuen Wege und Ideen du im kommenden Jahr gehen wirst. 😊
Dabkeschön, liebe Christina 🙂
Hey Antje, was für ein tolles Gartenprojekt.
Das Ergebnis kann sich echt sehen lassen. Klasse, dass das Sandarium nicht nur gut aussieht, sondern auch noch so nützlich ist.
Ich kannte das bisher gar nicht, aber vielleicht findet sich bei mir im Garten auch noch ein Plätzchen dafür.
Es ist wirklich so, dass gemeinsames Tun wirklich verbindet.
Schade, dass du nur lokal arbeitest und Hameln nicht gerade um die Ecke von dir ist …
Bei mir ist die Fotografiererei letztes Jahr auch viel zu kurz gekommen.
In meinem Hauptjob muss ich freitags nicht arbeiten und so hab ich 2022 ein ganzes Jahr über WhatsAppStatus jeden Freitag ein Gartenbild geteilt. Ne Zeitlang hab ich es dann bei Insta unter #freitagmorgenimgarten weiter gemacht. Es gibt ja eigentlich zu jeder Jahreszeit was zu Fotografieren, manchmal muss man bloß ein bissl genauer hinschauen. Leider ist das irgendwann komplett eingeschlafen, vielleicht sollte ich damit mal wieder anfangen. Hast du vielleicht Lust, mitzumachen?
Viel Spaß mit deinem Jahresmotto und alles Gute für 2026.
Nicole
Liebe Nicole, vielen Dank für Deine lieben Worte, das freut mich wirklich sehr!
Das Sandarium war für mich auch so ein kleines Aha-Projekt, schön, dass es Dich neugierig gemacht hat. Wer weiß, vielleicht bekommt es ja auch bei Dir noch einen Platz im Garten.
Deine Idee mit den Gartenfotos klingt übrigens super! Gerade das genauere Hinschauen zu jeder Jahreszeit bringt die interessantesten und überraschendsten Motive. Ich kenne das nur zu gut, dass solche Projekte irgendwann einschlafen. Umso schöner wäre es, sie wiederzubeleben.
Und ja: Ich hätte total Lust, da mitzumachen! Das klingt nach einer guten Motivation, wieder öfter zur Kamera zu greifen und mit offenen Augen durch den Garten zu gehen.
Dir auch ganz viel Freude und alles Liebe und Gute für 2026!🍀
Herzliche Grüße
Antje 🌱
Schade, dass ich keinen Garten habe, ich würde Dich sofort engagieren! Aber wenn es Dich mal nach Wien verschlägt, zeige ich Dir den Botanischen Garten beim Belvedere. Den mag ich besonders gerne und besuche ihn, sooft es geht. Hab ein wunderbares 2026! Gudrun
Danke, liebe Gudrun. Das wünsche ich Dir auch 🙂
Liebe Antje,
was für ein toller Rückblick. Ich bin absolute Garten-Liebhaberin und vermisse es sehr, auch mal großflächiger tätig zu werden. Deine Ideen und Projekte klingen alle so spannend! Da werde ich gleich mal beim nächsten Besuch eines Botanischen Gartens drauf achten.
Dein Garten-Bingo finde ich eine super Idee. Werde gerne mal reinschauen, ob sich auch was für meinen Balkon eignet.
Und natürlich herzlichen Glückwunsch zum 2. Platz der Tierschutz-Challenge. Was für ein großartiges Ergebnis!
Lieben Gruß aus dem Rheinland, Rebecca
Liebe Rebecca,
Danke für Dein tolles Feedback. Ich freue mich, wenn die ein oder andere Idee einen Weg in Deinen Garten oder auf Deinen Balkon findet: Sowohl ein Sumpfbeet als auch ein Sandarium kannst Du im Topf anlegen! 😉
Herzliche Grüße
Antje 🌱
Oh, was für eine tolle Idee! Ich glaube, da käme wahrscheinlich eher das Sandarium für mich in Frage. Ich suche meine Pflanzen sowie schon immer nach Insekten- und Bienenfreundlichkeit aus. Und diesen dann auch noch ein zusätzliches Zuhause bieten zu können, spornt mich richtig an. 🐝